Seit frühester Zeit kennt die römisch-katholischen Kirche Lektoren, dabei handelte es sich ursprünglich um den gelegentlichen Dienst des lesekundigen jüdischen oder urchristlichen Gemeindemitglieds. Im zweiten Jahrhundert nach Christus entwickelte sich daraus dann ein eigenes Amt, das zunächst noch von Laien, später jedoch nur noch von angehenden Geistlichen ausgeübt wurde.

Heutzutage verhält es sich in der Praxis so, dass der Lektorendienst wieder an die frühen Zeiten des Christentums anknüpft. Seit dem Zweiten vatikanischen Konzil darf das Amt von beiden Geschlechtern ausgeübt werden. Voraussetzung ist, dass sie getauft sind. Die Anzahl der Lektoren während eines Gottesdienstes ist nicht beschränkt. Lektorinnen und Lektoren (lat. Vorleser) lesen während des Gottesdienstes Schriften aus der Bibel und tragen Fürbitten vor. Sie übernehmen damit eine wichtige liturgische Aufgabe im Verlauf der Messe, Andacht etc. und nehmen so am Verkündigungsauftrag der Kirche teil. In der Regel liest der Lektor am Ambo (Lesepult), welcher im Altarraum aufgebaut ist.

In regelmäßigen Abständen finden Kleinkindergottesdienste und Familiengottesdienst statt.

Der Kindergottesdienst ist ein Angebot an die kleinsten von 1 - 6 Jahre. Der Kleinkindergottesdienst findet in Pfarrheim (zeitgleich zur Sonntagsmesse) statt.

Der Familiengottesdienst richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 8 - 15 Jahre. Der Familiengottesdienst findet im Rahmen der Sonntagsmesse um 10 Uhr statt.

Für beide Formen gibt es jeweilige Teams, die diese Gottesdienst vorbereiten. Interessierte sind herzlich willkommen.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit Diakon Michael Götz für das Kindergottesdienstteam und/oder Pfarrer Michael Kiefer für das Familiengottesdienstteam auf.

Der Pfarrgemeinderat (PGR) wird von den Katholiken der Pfarrgemeinde direkt gewählt. Er ist das vom Erzbischof anerkannte Laiengremium in der Pfarrgemeinde. Dem PGR kommt für das Leben der Pfarrgemeinde eine Schlüsselfunktion zu. In ihm werden viele Informationen zusammengetragen, wichtige gemeindliche Entscheidungen vorbereitet und unterschiedliche Gruppen und Initiativen vernetzt.
Der PGR ist ein Seismograph für Wünsche, Enttäuschungen, Hoffnungen und Aufbrüche in den Gemeinden. Er berät und unterstützt die Pfarrer und pastoralen Mitarbeiter bei der Seelsorge, etwa bei der Planung der Gottesdienste oder bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung. In allen gesellschaftspolitischen Fragen entscheidet und handelt der PGR eigenverantwortlich, so beim Aufbau und der Durchführung von Nachbarschaftshilfen, bei der Gestaltung von Erwachsenenbildungsangeboten, im Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit und für die Bewahrung der Schöpfung. Zu den vorrangigen Aufgaben des PGRs gehört es, das gesellschaftliche Umfeld so mitzugestalten, dass der Mensch gedeihen und sich entfalten kann.
Der PGR beruht auf dem Bild von Kirche als Volk Gottes, wie es das II. Vatikanische Konzil (1962–1965) entworfen hat. Die Gemeinde wird demnach von allen ihren Mitgliedern getragen. Alle sind berufen, sich zu engagieren. Mitverantwortung in der Kirche ist daher wichtig und wertvoll.

Die Amtszeit der Pfarrgemeinderäte beträgt vier Jahre. Wahlberechtigt sind alle Katholiken ab 14 Jahre. Gewählt werden können alle Katholiken, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Eine "Grundqualifikation" für die Mitarbeit in der Kirchenverwaltung ist das Interesse am Leben der Gemeinde und die Bereitschaft dieses aus dem Glauben heraus mitgestalten zu wollen.

Die Kirchenverwaltung ist in den sechs Jahren ihrer Amtszeit für die Vermögensverwaltung und für die rechtliche Vertretung der Kirchenstiftung zuständig.

Ihr gehören der Pfarrer als Vorstand der Kirchenverwaltung und die gewählten Mitglieder an.

Die Kirchenverwaltung vertritt die Kirchenstiftung sowohl nach innen als auch nach außen in allen rechtlichen Angelegenheiten. Sie entscheidet den Haushalt und trägt die Verantwortung für das Stiftungsvermögen.

Sie können sich vorstellen, dass es nicht leistbar ist, jedem Gemeindemitglied persönlich zu seinem/ihrem Geburtstag zu gratulieren. Daher haben wir in unserer Pfarrei die Regelung getroffen, dass wir ab dem 70. Lebensjahr – jeweils im 5-Jahres-Rhythmus – unseren Jubilaren persönlich gratulieren.